Furcifer pardalis, Diego Suarez
Furcifer pardalis, Diego Suarez
Diego Suarez, nach dem Entdecker Diego Diaz benannt (madag.: Antsiranana) ist eine der großen Städte Madagaskars. Diego S. ist für mich meistens der Anfangs-und Endpunkt für die Unternehmungen im Norden. Vom Flughafen holt mich mein Freund Goulham ab und wir fahren dann mit dem Auto die verschiedenen Orte an. In Diego S. gibt es auch ein offizielles Büro vom WWF. Hier habe ich 30 Euro vom Erlös aus der Chamäleonposteraktion gespendet.
So, nun aber zu den Pantherchamäleons von Diego Suarez. Ich bin hier bisher immer im März/April/Mai gewesen. Es gibt die Panther hier an verschiedenen Stellen der Stadt zu sehen. Meistens am Rande der Siedlungen oder in der Buschvegetation entlang der Hauptstraße.

Ich habe aber in Diego S. niemals viele Pantherchamäleons gesehen. Es war zu meiner Zeit immer schon zu heiß. Dafür gab es aber reichlich Furcifer oustaleti. Die Einheimischen sprachen hier auch davon, dass sich die Pantherchamäleons während der heißen Monate vergraben - bewiesen wurde das aber nie.
Die Vegetation ist im April/Mai oft schon vertrocknet und es gibt nur noch wenige Niederschläge. Vielen , meist älteren, Pantherchamäleons sieht man das auch sehr deutlich an. Sie sehen dann recht ausgemergelt aus und man kann sich nicht vorstellen, dass Sie diese Hitze überleben.











